Die Idee der „Demeter-Gang“ schaffte es, sich gegen die anderen Gruppen zu behaupten. In einem Coaching wurde die Idee gemeinsam mit mir verfeinert und schließlich umgesetzt.

Mit Plakaten rief die „Demeter-Gang“ die ganze Schule auf, sich an einer Müllsammelaktion zu beteiligen. Am vergangenen Donnerstag machten sich dann rund 90 Schülerinnen und Schüler sowie 10 Lehrkräfte mit Mülltüten, Handschuhen und viel Motivation an die Arbeit. Sie sammelten in eineinhalb Stunden über 1.000 Liter Müll. Die Zusammensetzung des Mülls gab Aufschluss auf unsere Konsumgewohnheiten: weit über die Hälfte war Plastik, dazu kamen viele Flaschen und Scherben. An einer Waldhütte wurden außerdem über 300 Zigarettenkippen eingesammelt. Die kuriosesten Funde: eine Matratze, eine Isomatte und ein einzelner Puppenarm. In der Abschlussreflexion waren alle erstaunt, wieviel eine große Gruppe in kurzer Zeit schaffen kann. Viele äußerten den Wunsch, eine weitere Aktion zu starten.
Als Abschluss und Dank für die Helfenden hatte die „Demeter-Gang“ genau das richtige organisiert: die Annette-Hechinger Stiftung aus Schwenningen stiftete für jeden Teilnehmenden eine Kugel „Helfereis“ in der nahegelegenen Eisdiele.